S&P zum Abschlussprüfer bei Dr. Hönle vorgeschlagen

Der Aufsichtsrat der Dr. Hönle Aktiengesellschaft mit Sitz in München schlägt der Hauptversammlung gemäß § 124 AktG
vor, die S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus München, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014/2015 so wie bereits in den Vorjahren zu wählen. Die Aktien der Gesellschaft werden im Prime Standard an der Frankfurter Börse gehandelt. Hier der Link zur Einladung zur Hauptversammlung.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss gebilligt und festgestellt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, vom Bilanzgewinn der Dr. Hönle Aktiengesellschaft aus dem Geschäftsjahr 2013/2014 in Höhe von Eur 17.796.375,21
  1. einen Teilbetrag von Eur 2.755.927,00 zur Zahlung einer Dividende von Eur 0,50 je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und
  2. den verbleibenden Restbetrag von Eur 15.040.448,21 auf neue Rechnung vorzutragen.
Vorstand und Aufsichtsrat sollen entlastet werden. Zudem wird ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Für den Fall seiner Wahl in den Aufsichtsrat ist vorgesehen, Herrn Prof. Dr. Hönle zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu wählen. Außerdem sollen die Herren Günther Henrich, selbständiger Rechtsanwalt in eigener Kanzlei und Dr. Bernhard Gimple, selbständiger Rechtsanwalt in der Rechtsanwaltskanzlei SOLEOS Rechtsanwälte Gimple Neuenhahn Partnerschaft, in den Aufsichtsrat gewählt werden. Von den vorgeschlagenen Kandidaten qualifiziert sich insbesondere Herr Günther Henrich aufgrund seiner langjährigen beruflichen Praxis als unabhängiger Finanzexperte i.S.d. § 100 Abs. 5 Aktiengesetz, so das Einladungsschreiben.
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Aktionärsschützer fordern transparente Ausschreibungsverfahren

Die externe Rotation beschäftigt auch die Aktionärsvertreter von der DSW. Sie fordern transparente Ausschreibungsprozesse.  Hier ein aufschlussreiches Zitat von Marc Tüngler, Rechtsanwalt, Hauptgeschäftsführer der DSW und Vorstandsmitglied des ADAR – Arbeitskreis deutscher Aufsichtsrat e.V.:
“Vor dem Hintergrund der in Zukunft anstehenden Ausschreibungsverfahren, wäre es aus Sicht der DSW wichtig, dass Aufsichtsräte im Fall des Wechsels des Abschlussprüfers einen strukturierten Auswahlprozess etablieren. Die Empfehlung des Prüfungsausschusses zur Auswahl des Abschlussprüfers als Grundlage für den Wahlvorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung muss transparent sein und auf vorher definierten Qualitätskriterien beruhen. Benchmarks zur Honorarstruktur können hier sehr hilfreich sein. Die DSW wird hier gezielt in den kommenden Hauptversammlungssaisons nachfragen.”
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