Die ‚Big Three’, KPMG, PwC und EY, 
dominieren den Markt für Abschlussprüfung in Deutschland

Die ‚Big Three’, KPMG, PwC und EY, 
dominieren den Markt für Abschlussprüfung in Deutschland im Segment der börsennotierten Unternehmen eindeutig. Das ist ein Ergebnis der Studie ‚Audit Monitor – Markt für Abschlussprüfung in Deutschland’, in der die Mandats- und Honorarstrukturen von 449 börsennotierten Gesellschaften untersucht worden sind.
Das gesamte in den jeweiligen Anhängen der 449 Unternehmen publizierte Honorarvolumen beträgt danach für das Jahr 2013 915 Mio €. Es ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Davon entfallen rd. 92 % auf KPMG, PwC und EY. Auf die ‚Big Three’ vereinen sich auch mehr als die Hälfte der Mandatierungen in der anstehenden Prüfungssaison 2014. Angesichts der Tatsache, dass der weitaus größte Teil der publizierten Abschlussprüferhonorare auf lediglich 15 Abschlussprüfungsgesellschaften entfallen, was einem Marktanteil von 99% entspricht, ist anbieterseitig eindeutig von einer Konzentration im Markt für Abschlussprüfung auszugehen. Im SDAX, TecDAX und bei den kleineren börsennotierten Unternehmen kommen auch die großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die sich in der Regel internationalen Netzwerken angeschlossen haben, zum Zuge.
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Markt für Abschlussprüfung erwacht aus dem Schlaf

“Audit needs a change – Regulatory Change Has Shaken Up The Sleepy World Of Audit”, lautet der Titel eines Beitrags, der auf der Website von Financial Director, einem Informationsanbieter aus Großbritannien, veröffentlicht wurde. Der Beitrag nimmt Bezug auf die durch die EU initiierte externe Pflicht zur Rotation des Abschlussprüfers und skizziert die daraus resultierende Chancen für die betroffenen Unternehmen (PIEs).
Interessant ist der Hinweis, dass , nur 40 Unternehmen des FTSE 350 zwischen 2001 und 2011 ihren Prüfer gewechselt haben. Seitdem aber haben 85 Unternehmen von der Rotation Gebrauch gemacht, 46 allein davon in der ersten Jahreshälfte 2014.
Hier der Link zu dem  Beitrag.
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Branche steht vor Veränderungen

In einem Interview mit der Wirtschaftswoche nimmt Klaus-Peter Naumann – Sprecher des Vorstands des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) – Stellung zu aktuellen Entwicklungen in der Branche. Durch die externe Pflichtrotation werde die Qualität der Prüfung sinken, befürchtet Naumann. Die Hoffnung der Branche liege im Ausbau des Beratungsgeschäfts. Naumann sieht erhebliche Veränderungen auf die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zu kommen, die Anpassungsprozesse nach sich ziehen. Hier der Link zu dem Artikel.
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