BDO integriert dnp DEPPING

BDO integriert dnp DEPPING und bietet ab sofort auch Insolvenzverwaltung, heißt es in einer entprechenden Pressemitteilung vom 1.7.2015. Hier der Wortlaut im Original:

“Mit der Integration von dnp DEPPING erweitert die BDO-Gruppe ab sofort ihr Dienstleistungsspektrum um den Bereich Insolvenzverwaltung. Das neue Angebot
ergänzt das bestehende Leistungsportfolio für Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz und wird in der neu gegründeten BDO Restructuring GmbH gebündelt.
Seit 1995 sind die Insolvenzverwalter von dnp DEPPING in ca. 1.300 Verfahren bundesweit als Insolvenz- beziehungsweise Konkursverwalter tätig. Die Gesellschaft beschäftigt insgesamt 30 Mitarbeiter an drei Standorten.

„Wir freuen uns außerordentlich, Partner gefunden zu haben, die unser bestehendes Dienstleistungsangebot im Bereich Restrukturierung auf hohem Niveau ergänzen und mit uns einen neuen Weg beschreiten“, so Dr. Holger Otte, Vorsitzender des Vorstands der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Bernd Depping, Gründer und Gesellschafter von dnp DEPPING, ergänzt: „Weil das Leistungsangebot und der Qualitätsanspruch von BDO gut zu uns passen, haben wir den idealen Partner gefunden, um grenzüberschreitende Verfahren und Großinsolvenzen zu bewältigen.“

Die BDO Restructuring GmbH hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf und wird ihre Leistungen zusätzlich von verschiedenen Standorten aus anbieten. Die Kernkompetenzen von BDO Restructuring sind Insolvenzverfahren, Restrukturierungsberatung, Krisenprävention und -begleitung sowie Turnaround-Management.”

Hier der Link zur Pressemitteilung: http://www.bdo.de/dateien/user_upload/pdf_rtf_presse/PM_2015/20150701_PM_dnp.pdf

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ETL AG wächst

MRT-Gruppe schließt sich der ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an, heißt es in einer Pressemitteilung der ETL – Gruppe vom 30. Juni 2015, deren Text wir hier im Original wiedegeben:

Die Mittelrheinische Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Koblenz und die WIKOM AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Berlin prägen heute die MRT-Gruppe, die sich ab sofort dem Bereich Wirtschaftsprüfung der ETL-Gruppe anschließt.

Durch den Zusammenschluss eröffnet sich für die Mandanten der MRT-Gruppe der Zugang zum nationalen Netzwerk der ETL-Gruppe von über 1.400 Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und spezialisierten Unternehmensberatern in über 740 Kanzleien sowie zum internationalen Netzwerk der ETL-Gruppe in mehr als 44 Ländern weltweit.

Rund 120 Mitarbeiter an den Hauptsitzen sowie in weiteren 13 Niederlassungen der MRT-Gruppe sind für Unternehmen der öffentlichen Hand und vornehmlich mittelständische private Unternehmen in den Bereichen Prüfung, Beratung, Planung, Gestaltung und Organisation tätig.

Insbesondere die Entwicklung von Rechnungslegungsnormen für öffentliche Verwaltungen in Deutschland hat die MRT-Gruppe in ihrer über 100-jährigen erfolgreichen Firmenhistorie durch die aktive Einbindung ihrer Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte, Ingenieure und Berater in die Gremien der Standardsetzer mitgeprägt.

„Wir sind stolz darauf, dass wir mit der traditionsreichen MRT-Gruppe einen neuen starken Partner mit besonderer Kompetenz in der Prüfung und Beratung von öffentlichen Unternehmen für die ETL-Gruppe gewonnen haben. Gleichzeitig erreichen wir nun unser strategisches Ziel, an 35 Standorten flächendeckend in Deutschland den vollständigen Leistungskatalog einer inhabergeführten und mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft anbieten zu können,“ hebt Christoph Tönsgerlemann, Vorstandsvorsitzender der ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hervor.

„Zukunftsweisende Investitionen in die Entwicklung von neuen Datenanalyse-Tools, der IT-Infrastruktur, der Qualitätssicherungssysteme und neuen Lösungen für Mandanten werden künftig partnerschaftlich vorangetrieben“, erklärt Klemens Bellefontaine, Vorstandsvorsitzender der MRT-Gruppe. Ebenso ergeben sich für die Mitarbeiter übergreifend neue Entwicklungsmöglichkeiten in den vielfältigen Dienstleistungsbereichen der ETL-Gruppe.

Dr. Harald Breitenbach, Vorstand der MRT-Gruppe, ergänzt, dass die Erwartungen der Mandanten und Anforderungen des Gesetzgebers dauerhaft nur durch die Leistungsfähigkeit großer Gesellschaften erfüllt werden können. „Da ist ETL als größte mittelständische Gesellschaft in Deutschland genau der richtige Partner.“

Durch diesen erneuten Zuwachs baut die ETL-Gruppe mit einem Umsatz von über 600 Mio. Euro im nationalen Ranking ihren fünften Rang hinter den „Big Four“ weiter aus

Hier der Link zur Pressemitteilung: http://www.etl.de/zeigepdf/pdf.presse/30-06-2015_PM_WP_MRT-Gruppe

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PwC schließt strategische Allianz

PwC Deutschland schließt eine strategische Allianz mit der IBIS Prof. Thome AG heißt in einer auf der Unternehmenswebsite veröffentlichten Pressemitteilung vom 30. März 2015:
“Ziel der Kooperation ist es, die Qualität der Abschlussprüfung mithilfe digitaler Technologien weiter zu steigern und innovative technologische Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine intelligente Software zur umfassenden Unterstützung der Wirtschaftsprüfer bei der Identifikation von Prüfungsschwerpunkten, der Durchführung von System- und Prozessprüfungen sowie der Prüfung von Einzelsachverhalten. Die Analysen werden direkt in den Systemen des Mandanten vorgenommen.”
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Veranstaltungshinweis

Hier der Hinweis auf eine Podiumsdiskussion ‘Auswirkungen der EU-Regulierung auf die Qualität der Abschlussprüfung in Deutschland’.
Inhalt: Die Reform der europäischen Abschlussprüfung wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Neben die novellierte Achte EG-Richtlinie (2014/56/EU) für alle prüfungspflichtigen Unternehmen tritt eine neue Verordnung (Nr. 537/2014 EU), die sich lediglich an die Prüfung von Unternehmen des öffentlichen Interesses richtet. Die EU- Mitgliedstaaten müssen die neuen Regularien grds. bis zum 17.06.2016 umsetzen, wobei der deutsche Gesetzgeber bislang noch keine Umsetzungsvorschläge vorgelegt hat. Vor diesem Hintergrund hat sich die Podiumsdiskussion zum Ziel gesetzt, ausgewählte Regulierungsmaßnahmen (z.B. Einführung der externen Rotation, Begrenzung einer kombinierten Prüfungs- und Beratungstätigkeit) und ihre Einwirkungen auf die Qualität der Abschlussprüfung in Deutschland zu diskutieren. Hierbei soll auch die Interaktion des Abschlussprüfers mit anderen Überwachungsinstanzen (z.B. Aufsichtsrat bzw. Prüfungsausschuss) reflektiert werden.
Veranstalter und Moderation: Prof. Dr. Patrick Velte
Ort: Leuphana Universität Lüneburg, Scharnhorststraße 1, 21335 Lüneburg, Campus Hörsaal 5
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Die ‚Big Three’, KPMG, PwC und EY, 
dominieren den Markt für Abschlussprüfung in Deutschland

Die ‚Big Three’, KPMG, PwC und EY, 
dominieren den Markt für Abschlussprüfung in Deutschland im Segment der börsennotierten Unternehmen eindeutig. Das ist ein Ergebnis der Studie ‚Audit Monitor – Markt für Abschlussprüfung in Deutschland’, in der die Mandats- und Honorarstrukturen von 449 börsennotierten Gesellschaften untersucht worden sind.
Das gesamte in den jeweiligen Anhängen der 449 Unternehmen publizierte Honorarvolumen beträgt danach für das Jahr 2013 915 Mio €. Es ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Davon entfallen rd. 92 % auf KPMG, PwC und EY. Auf die ‚Big Three’ vereinen sich auch mehr als die Hälfte der Mandatierungen in der anstehenden Prüfungssaison 2014. Angesichts der Tatsache, dass der weitaus größte Teil der publizierten Abschlussprüferhonorare auf lediglich 15 Abschlussprüfungsgesellschaften entfallen, was einem Marktanteil von 99% entspricht, ist anbieterseitig eindeutig von einer Konzentration im Markt für Abschlussprüfung auszugehen. Im SDAX, TecDAX und bei den kleineren börsennotierten Unternehmen kommen auch die großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die sich in der Regel internationalen Netzwerken angeschlossen haben, zum Zuge.
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Arbeits- und Tätigkeitsschwerpunkte der APAK im Jahr 2015

Das Arbeitsprogramm der APAK für das Jahr 2015 beinhaltet mindestens drei Schwerpunktthemen, nämlich
  • die Umsetzung der EU-Reform zur Abschlussprüfung,
  • der Dialog mit den Prüfungsausschüssen der Aufsichtsräte,
  • Beobachtung möglicher Auswirkungen von „Big Data“ auf die Abschlussprüfung.
Hier der Link zum Arbeitsprogramm .
Die Schwerpunkthemen der Abteilung Sonderuntersuchungen der APAK betreffen laut einer Mitteilung vom 17.Dezember 2014
  • die Vorgaben für die Untersuchung des Qualitätssicherungssystems von Praxen einschließlich des Transparenzberichts,
  • die Vorgaben für die Untersuchung einzelner Aufträge über gesetzliche Abschlussprüfungen von Unternehmen i.S.d. § 319a Abs. 1 Satz 1 HGB,
  • die Darstellung der weiteren Aufgabengebiete der Abteilung national und international.
Die Abteilung Sonderuntersuchungen der APAK nimmt in Stichproben Sonderuntersuchungen bei Berufsangehörigen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vor, die gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfungen bei Unternehmen von öffentlichem Interesse (PIEs) i.S.v. § 319a Abs. 1 Satz 1 HGB durchführen.
Hier der Link zur APAK-Mitteilung.
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Markt für Abschlussprüfung erwacht aus dem Schlaf

“Audit needs a change – Regulatory Change Has Shaken Up The Sleepy World Of Audit”, lautet der Titel eines Beitrags, der auf der Website von Financial Director, einem Informationsanbieter aus Großbritannien, veröffentlicht wurde. Der Beitrag nimmt Bezug auf die durch die EU initiierte externe Pflicht zur Rotation des Abschlussprüfers und skizziert die daraus resultierende Chancen für die betroffenen Unternehmen (PIEs).
Interessant ist der Hinweis, dass , nur 40 Unternehmen des FTSE 350 zwischen 2001 und 2011 ihren Prüfer gewechselt haben. Seitdem aber haben 85 Unternehmen von der Rotation Gebrauch gemacht, 46 allein davon in der ersten Jahreshälfte 2014.
Hier der Link zu dem  Beitrag.
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FTSE 100 audit market

Die Big Four dominieren mit Blick auf den  FTSE 100 der London Stock Exchange den Markt für Abschlussprüfung in Großbritannien. Das ist das Ergebnis einer Erhebung der ICAEW, der Mitgliedsorganisation der Chartered Accountants mit über 142.000 Mitgliedern.
Auf der von der ICAEW herausgegebenen Mitgliedspublikation economia, heißt es:
“PwC tops the list with 40 clients ahead of KPMG which has 24 clients, followed by Deloitte with 18 and EY with 16, according to the latest Adviser Rankings. The almost total domination of the FTSE 100 audit market by the Big Four continues as they hold all but two contracts, BDO and Grant Thornton have one client apiece. When you take into account the full stock market however, KPMG comes out on top, holding the contracts of 399 of the 2,172 companies. PwC is the next , with 399 followed by Deloitte (260) and BDO (213). …”
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Aktionärsschützer fordern transparente Ausschreibungsverfahren

Die externe Rotation beschäftigt auch die Aktionärsvertreter von der DSW. Sie fordern transparente Ausschreibungsprozesse.  Hier ein aufschlussreiches Zitat von Marc Tüngler, Rechtsanwalt, Hauptgeschäftsführer der DSW und Vorstandsmitglied des ADAR – Arbeitskreis deutscher Aufsichtsrat e.V.:
“Vor dem Hintergrund der in Zukunft anstehenden Ausschreibungsverfahren, wäre es aus Sicht der DSW wichtig, dass Aufsichtsräte im Fall des Wechsels des Abschlussprüfers einen strukturierten Auswahlprozess etablieren. Die Empfehlung des Prüfungsausschusses zur Auswahl des Abschlussprüfers als Grundlage für den Wahlvorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung muss transparent sein und auf vorher definierten Qualitätskriterien beruhen. Benchmarks zur Honorarstruktur können hier sehr hilfreich sein. Die DSW wird hier gezielt in den kommenden Hauptversammlungssaisons nachfragen.”
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